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Freitag, 11. Oktober 2013
Janssons Versuchung
Heute stärken wir uns rechtzeitig vor dem Anpfiff Schweden gegen Österreich mit einem traditionellen Gericht aus der schwedischen Küche: Janssons Frestele oder auf gut Deutsch Janssons Versuchung ist ein Kartoffelauflauf mit Sardellen und Schlag. Mahlzeit oder smaklig maltid und an unser Nationalteam: Auf geht´s Burschen!
Für vier bis sechs Personen, je nach Hunger:
1 Kilogramm Kartoffeln
2 große gelbe Zwiebeln
6 EL Butter
3 Gläser Sardellen, Achtung- den Saft ja nicht wegleeren!
400 Gramm Schlag
1 kleine Tasse Semmelbrösel
Jetzt kommt erstmal der mühsame Teil: Erdäpfel schälen und in kleine Stifte (ähnlich wie Pommes) schneiden. Zwiebel in Ringerl schneiden und kurz glasig rösten. Ofen auf 200 Grad vorheizen, feuerfeste Form buttern und zuerst die Kartoffeln reinschlichten, dann eine Lage Sardellen drauf, Restliche Kartoffeln auf die Sardellen geben und mit Semmelbrösel bestreuen. Sardellensaft mit der Hälfte vom Schlag vermischen. Salzen und Pfeffern und ab in den Ofen für etwa 30 Minuten, dann den restlichen Schlag drübergießen und heiß servieren!
Dazu passt sehr gut ein grüner Salat.
Sonntag, 6. Oktober 2013
Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat
Zeit wird es ja endlich... fast schon peinlich - seit über einem Jahr gibt es die Wiener Kuchlgschichtn und noch immer kein Rezept für "das" Wiener Gericht schlechthin: Das Wiener Schnitzel.
Bei mir wird es eigentlich ein Schnitzel nach Wiener Art - ich verwende nämlich lieber Schweinefleisch, für ein echtes Wiener Schnitzel sollte man Kalbfleisch nehmen - da nehmen es wir Wiener ganz genau!
Also, für ein traditionelles Sonntagsessen für vier Personen:
Vier Stück Schnitzel
Salz
Mehl
1 Ei
Semmelbrösel
Butterschmalz
Zitronenscheiben
Preiselbeermarmelade
Die Schnitzel fest klopfen und den Rand einschneiden. Wie flach sie werden, hängt vom Geschmack ab - ich mags lieber noch dicker, andere bevorzugen hauchdünne Schnitzel...
Abtrocknen und in drei Tellern jeweils das Mehl, das verquirlte Ei und die Semmelbrösel vorbereiten, eine große leere Platte bereitstellen und los gehts: Die Schnitzel zuerst im Mehl wenden, dann durch das Ei ziehen und mit den Semmelbröseln panieren. Auf der leeren Platte ablegen und sofort im heißen Butterschmalz backen. Mit Zitronenscheiben und Preiselbeermarmelade servieren.
Kartoffelsalat:
Ein Kilo speckige Kartoffel
1 Zwiebel
1/8 Liter Suppe (geht natürlich auch mit Suppenwürfel)
2 Esslöffel Öl
1 Esslöffel Essig
Schnittlauch
Senf nach Geschmack
Kartoffel kochen, schälen und in Scheiben schneiden. Für die Marinade die heiße Suppe mit Essig und Öl, Schnittlauch und reichlich Senf gut verquirlen. Zwiebel würfelig schneiden und mit Kartoffeln und Marinade gut durchmischen. Wichtig ist, dass die Zutaten noch warm sind, damit sich der Salat richtig gut vollsaugen kann. Wer mag, kann auch noch Vogerlsalat dazugeben. Mein Tipp: Ich verwende derzeit am liebsten Walnuß Öl für die Marinade, ein Gedicht!
Freitag, 23. November 2012
Pissaladiére (Provenzialischer Zwiebel Sardellen Kuchen)
Bei diesem grauen Novemberwetter darf man sich ruhig mal einen Hauch Provence ins Wohnzimmer holen. Das Rezept stammt aus dem wunderschönen Kochbuch "Bienvenue in der Landhausküche" und ist für Sardellenliebhaber ein toller Tip!
40g Butter
5 EL Olivenöl
750 g Zwiebel
Thymian oder Rosmarin
Ein Glas Sardellen
1 Glas schwarze, kernlose Oliven
Ein Würfel Germ
250 g Mehl
Salz
Aus einem halben Würfel Germ mit einem Achtel Liter lauwarmen Wasser ein Dampfl bereiten, nach zehn Minuten mit gesiebten Mehl und drei Löffel Öl und Salz verkneten. Etwa eine Stunde rasten lassen.
In der Zwischenzeit die Zwiebel in sehr feine Ringe schneiden, mit einem Löffel Olivenöl und der Butter mit reichlich Tymian oder Rosmarin gut andünsten bis sie ganz weich aber nicht braun sind. Ofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen.
Teig sorgfältig auf einem gefetteten Blech ausrollen und mit etwas Olivenöl bestreichen. Zwiebel großzügig darauf verteilen und Sardellen in einem Karomuster darauf verteilen. Oliven zwischendrin reinsetzen und für zwanzig Minuten backen. Passt ausgezeichnet zu einem schönen Ruccolasalat, wir haben unseren mit süßen Granatapfelkernen und - Dressing serviert, eine tolle Kombination!
Gefülltes Gansl auf Altwiener Art
Martini ist zwar schon vorbei aber einmal im Jahr muss es halt doch ein Gansl sein. Dieses Jahr haben wir uns selbst an den Vogel gewagt - mit Erfolg. Passend zu den Wiener Kuchlgschichtn ein Wiener Rezept, reicht am besten für vier Leute, bei uns waren es sechs nicht so große Esser und es ist sich auch noch knapp ausgegangen!
1 bratfertiges Gansl mit rund 3,5 Kilo
4 alte Semmerl (oder Knödelbrot)
2 Zwiebel
Petersilie
Butter
250 ml Milch
3 Eier
Salz und Pfeffer
Wacholder oder Beifuss (wir nehmen Wacholder)
250ml Weißwein
250 ml Hühnersuppe
Backrohr auf höchster Stufe vorheizen (Grill, nicht Heissluft), Maroni einschneiden und etwa zehn Minuten fertig machen. In der Zwischenzeit die Gans vom inneren Fett befreien, waschen, salzen und pfeffern und außen gut mit Wacholder einreiben. Wenn die Maroni aus dem Ofen sind, auf 220 Grad vorheizen bzw. Maronitemperatur darauf absenken...
Für die Füllung Zwiebel würfelig schneiden und gemeinsam mit Petersilie in gut drei Esslöffel Butter anschwitzen. Milch (lauwarm, soll nicht kalt sein) und Zwiebelpetersilie mit den Eiern und den Semmelwürfeln vermischen. Maroni halbieren und einarbeiten, etwas Salz und nach Geschmack Muskatnuss hinzufügen. Gansl damit füllen und gut zunähen. (Ich habe eine große normale Nadel genommen und das Garn, dass mein Mann noch vom Bundesheer über hatte, also ein festes Nähgarn)
Ab in einen Bräter und tiefes Blech und mit Weißwein angießen, bei 220 Grad für 10 Minuten im Rohr lassen, dann die Temperatur auf 160 Grad reduzieren und etwa zwei Stunden im Ofen lassen. Regelmässig übergießen mit Weißwein. Nach den zwei Stunden die Temperatur auf 180 Grad erhöhen und mit Hühnersuppe übergießen. Vor dem Servieren Faden entfernen und die Sauce abbinden. Es bleibt viel Fett dabei über - abschöpfen und ab in ein Glas - ist super zum Fleisch abbraten oder als Geschmacksträger für Saucen und schade zum Wegschmeissen!
Wir haben uns Rotkraut dazugemacht, auch Preiselbeere darf nicht fehlen und natürlich eine gesellige Runde - Mahlzeit!
Mittwoch, 7. November 2012
Kürbis-Zwiebel Tarte
Es sieht ja fast so aus, als würden wir uns nur mehr von Kürbis ernähren und ich muss sagen - es stimmt fast! Wir genießen die Saison in vollen Zügen und hatten schon Hokaido, Butternuss und Spaghetti Kürbis auf der Speisekarte und noch scheint kein Ende in Sicht zu sein...
Hier ein (wieder leicht abgeändertes) Rezept aus dem "Deli", das Magazin ist ein Ableger von "Essen&Trinken" und ich bin schwer begeistert davon - absolut zu empfehlen!
Für 12 Stück:
150 ml Öl
350 g Zwiebel
Zucker
Rund 15 Salbeiblätter
500 g Kürbis
150 g Schafs- oder Ziegenfrischköse
250 g Sauuerrahm
250 g Topfen
2 Eier
400 g Mehl
2 TL Backpulver oder Weinsteinbackpulver
Zwiebel in feine Streifen schneiden, in Öl anschwitzen, mit etwas Zucker würzen und in Streifen geschnittene Salbeiblätter hinzufügen. 10 Minuten dünsten.
Kürbis in feine Blättchen schneiden.
Topfen, Eier und 100 ml Öl (ich habe Sonnenblumenöl genommen) verrühren. Mehl, Backpulver und Salz unterrühren und zu einem glatten Teig verkneten. Sauerrahm und Schafsfrischkäse verrühren.
Blech einfetten und Teig darauf ausrollen. Gleichmässig mit der Sauerrahmmischung bestreichen. Zwiebel und Kürbis drauf verteilen, pfeffern und bei 180 Grad etwa 30 Minuten backen. Mit einem schönen Salat servieren - Mahlzeit. Kleiner Tip: Ich hab die Tarte schon Mittags vorbereitet und im Kühlschrank kalt gestellt bis ich sie am Abend dann gebacken habe, das klappt auch gut!
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Kürbisnockerl mit Salbeisauce und Schweinsschnitzel
Eigentlich war dieses Rezept aus dem GU Kochbuch "Vegetarian Basics" ja als vegetarische Hauptspeise gedacht. Weil sich aber zu den fertigen Kürbisnockerl noch Mitesser angekündigt haben, abe ich es mit Schweinsschnitzel ergänzt und ich muss sagen: Eine tolle Kombination!
Für vier als Hauptspeise (oder 2 Veggies, die nur die Nockerl essen wollen)
1 Stück Kürbis, etwa 1 Kilogramm (ich hab Butternusskürbis verwendet)
2 Eigelbe
300 g Mehl
Salz und Pfeffer und Muskatnuss
4 Salbeistängel
2 Knoblauzehen
Butter
1/8 Liter Weißwein oder Gemüsebrühe
150 g Schlag
4 EL Parmesan
Für Fleischesser noch vier Stück Schweinefleisch dazu!
Zuerst den Backofen auf 180 Grad einschalten. Kürbis in große Stücke teilen und entkernen. Auf ein Backblech legen und etwa eine Stunde lang backen bis das Fleisch weich ist. Auskühlen lassen und sehr fein zerkleinern, mit Eigelb und Mehl verühren und würzen. Wasser aufsetzten und salzen.
Aus dem Teig Nockerl formen (meine waren etwa Griesnockerl- groß - gehen noch etwas auf beim Kochen) und ins Wasser legen. Schwimmen die Nockerl oben, noch ein wenig lassen und dann rausnehmen und im Rohr bei etwa 50 Grad warmhalten. (Am Besten einfach mal eines kosten, ob sie schön durch sind!)
Salbei waschen und trocknen und fein hacken, Knoblauch dazu hacken. In Butter anschwitzen und mit Wein oder Suppe und Sahne aufgiessen, kurz einkochen lassen, Parmesan unterreiben und voila - die Veggies sind damit schon fertig!
Wer das Fleisch machen will vier schöne Stück Schweinsschnitzel anbraten und würzen, kurz mit dem Kürbis warmstellen und den Bratenrückstand mit der Salbeisauce verrühren und schnell mit Nockerl und Fleisch servieren!
Mahlzeit, ist etwas aufwändig aber einmal im Herbst gehts schon!
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Faschierter Braten
Heute mal ein echter Klassiker, den man noch von Oma kennt... Wie man allerdings auf den Namen "falscher Hase" für den faschierten Braten kommt weiß ich wirklich nicht.
Na gut, für vier Fleischtiger genau das Richtige:
Zutaten:
750 Gramm Faschiertes
2 alte Semmerl
1 Ei
30 Gramm Butter
30 Gramm Speckscheiben
1 EL Mehl
1 Becher Sauerrahm
1 Zwiebel
Milch
Petersilie, Salz, Pfeffer, Majoran und Senf nach Geschmack.
Semmerl in etwas Milch einweichen und mit einer Gabel ganz fein zerdrücken und mit dem Fleisch mischen. Zwiebel hacken und mit Petersilie in der Butter anschwitzen, mit dem Ei zur Masse geben, würzen. Danach eine feste Rolle formen und in einen Bräter mit erhitztem Fett geben. Gut anbraten und mit Bratensaft übergiessen. Mit Speckscheiben belegen und bei etwa 160 Grad im Rohr rund 45 Minuten gut braten lassen. (Deckel drauf). Kurz vor dem Servieren die Speckscheiben entfernen, damit es eine gute Bräunung gibt. Sauce mit Sauerrahm abbinden und über den Braten gießen. Wir haben unseren Braten gemeinsam mit Champignonreis verputzt. Mahlzeit!
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Kürbis mal anders
Es herbstelt gewaltig und doch ist es noch tagsüber so fein warm. Grund genug mit einem spätsommerlichen Gericht in die Kürbissaison zu starten!
Hokaido mit Avocado und Spinat-Sobanudeln
Zutaten für vier Personen:
1 Bio Hokaido
4 essreife Avocados
1 Becher Cottagecheese
300 g Sobanudeln (gibts in Wien etwa in den Asiashops am Naschmarkt)
5 Spinatzwutschgerl
Sojasauce
Öl, Salz und Pfeffer
Kürbis gut waschen und halbieren, mit Öl bepinseln, salzen und pfeffern und bei 150 Grad rund 40 Minuten im Rohr weich werden lassen. In der Zwischenzeit Avocado schneiden und mit Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren (besonders gut schmeckt es mit Fleur de Sel). Sobanudeln in sprudelndem Wasser etwa vier Minuten kochen, mit Spinatzwutschgerl (aufgetaut) und Sojasauce abschmecken. Gemeinsam mit Cottagcheese servieren. Ergibt eine total schöne Kombination vom süßlichen Hokaido (der in Bioqualität auch mit der Haut gegessen werde kann, Säure von den Nudeln mit Sojasauce und Kühle von der Avocado mit Cottagecheese. Uns hat es sehr gut geschmeckt, das Rezept stammt übrigens leicht abgewandelt (Spinat statt Brunnenkresse) aus der aktuellen Shape!
Mittwoch, 12. September 2012
Boeuf Stroganoff
Ein Klassiker, heute aus dem Duch (Handlexikon der Kochkunst, Karl Duch). In dem Buch findet man wirklich fast alles...
Also, für vier Personen:
rund 800 Gramm Rindsfiletspitzen
150 Gramm Schlag
200 Gramm Champignons
1 Zwiebel
1 EL Mehl und 1 EL Paprikapulver
Zwiebel fein schneiden, geschnetzeltes Fleisch rösten, Zwiebel dazu. Geschnittene Pilze dazu. Paprizieren. Mit einem EL Mehl abschwitzen, mit etwa einem Liter Brühe oder Fonds aufgießen, Schlag je nach Geschmack dazu. Nochmal aufkochen, mit Essiggurken garniert servieren. Dazu passen gut Bratkartofferl oder Nockerl.
Variation: Ich habe Rindsschnitzel verwendet und ganz kurz angebraten und aus der Pfanne genommen und erst zum Schluss wieder reingeben, damit sie nicht zäh werden. Wir lieben Gurkerl und schneiden immer noch ein paar würfelige Essiggurkerl in unser Stroganoff! Mahlzeit!
Donnerstag, 23. August 2012
Ratatouille
Zugegeben - für mich war bislang Ratatouille Gemüse in der Pfanne. Okay, aber nicht mehr. Durch diesen wunderschönen Artikel auf der Standard Homepage (Ratatouille- das Bootcamp des Gemüsekochs) hat mich dann doch der Ehrgeiz gepackt... Das Ergebnis war überwältigend - Ratatouille ist eben doch mehr als lieblos in die Pfanne geworfenes Gemüse!
Rezept aus Mastering the Art of French Cooking, ergibt etwa vier Portionen als Hauptspeise oder sechs als Beilage. Wir haben unsere Ratatouille mit Salzkartofferl genossen.
2 große Zuchini
2 große Melanzani
etwa einenhalb Kilo Tomaten
2 Zwiebel
1 Paprika
2 Zehen Knoblauch
eine Handvoll Petersilie
Zuerst die Melanzani und Zuchini schälen und waschen, der Länge nach in etwa 2 cm große Stücke schneiden und in etwa einer handvoll Salz wälzen. Eine halbe Stunde ziehen lassen, dann die ausgetretene Flüssigkeit abschütten.
In der Zwischenzeit Tomaten kurz in kochendes Wasser werfen, schälen und in rund ein Zentimeter dicke Streifen schneiden, den austretenden Saft ebenfalls sammeln.
Zuchini und Melanzani in einem EL Butter anbraten und etwa 10 Minuten braten, mehrmals umdrehen. Zur Seite stellen. In der selben Kasserolle danach die in Ringe geschnittenen Zwiebel und in Streifen geschnittenen Paprika anbraten. Dann gehts los mit der Schichtarbeit: Ein Drittel der Tomaten über Zwiebel und Paprika legen, danach immer abwechselnd Melanzani und Zuchini über die Tomaten schichten, immer wieder mit der gehackten Petersilie bestreuen. Die Kasserolle bedecken und etwa zehn Minuten schmoren lassen. Mahlzeit!
Samstag, 11. August 2012
Coq au Vin
Jaaa, heute mal ein französischer Klassiker aus Wien ;-)
Hat gut geschmeckt, auch wenn wir statt dem klassischen Hahn auf ein normales Brathendl zurückgegriffen haben - die Suche nach dem Hahn war mir dann doch zu mühsam...
Zutaten:
1 Huhn
2 Zwiebel
150g Speck
200g Champignons
50 ml Cognac
1 Flasche Rotwein (im Originalrezept Burgunder oder Beaujolais - wir haben patriotischerweise einen blauen Portugieser verwendet)
Salz und Pfeffer
Lorbeerblatt
Hühnersuppe oder Fonds
Tomatenpaste
Thymian
1 Knoblauchzehe
100g Butter
50g Mehl
Zuerst den Speck inWürfel schnneiden und das Huhn zerlegen und würzen. Je nach Geschmack Haut abziehen oder dranlassen. Speck kurz in etwas Wasser dünsten und trocknen lassen, danach in einer großen Kasserolle 50 Gramm Butter erhitzen, Speck abbraten. Huhn dazu und rund zehn Minuten anbraten. Dabei die Kasserolle zudecken und einmal die Hendlteile dazwischen umdrehen.
Jetzt wird es knifflig: Cognac dazugießen und kurz vorsichtig flambieren! Dazu die Flüssigkeit entzünnden und die Kasserolle hin und her schwenken. (Ich verwende Latexkochlappen dazu, die entwünden sich nicht so schnell wie Baumwolle). Wenn die Flammen ausgegangen sind, den Wein dazugießen, die Hühnersuppe oder Fond bis alle Hendlteile bedeckt sind, Deckel drauf und für 25 bis 30 Minuten auf mittlerer Hitze schwach köcheln lassen.
In der Zwischenzeit Champignons und Zwiebel anbraten und zur Seite stellen und um die Beilagen kümmern. Wir haben Bandnudeln gemacht, Julia Child empfiehlt Petersielerdäpfel und viele Franzosen essen ihr Coq au Vin klassisch mit Baguette....
Wenn die Hühnerteile durch sind auf einen separaten Teller legen und die Sauce mit den Gewürzen und Tomatenpaste würzen und stark einreduzieren lassen.
Mit einer hellen Einmach (50g Butter anschwitzen und 50g Mehl darin mit dem Schneebesen verrühren) abbínden.
Lorbeerblatt raus, Hendl und Champignon-Zwiebel rein, kurz erhitzen und sofort servieren! Am besten natürlich mit Rotwein - gerne auch ein Österreicher wie etwa ein blauer Zweigelt!
Bon Appetit!
Samstag, 19. Mai 2012
Paprikahenderl mit Nockerl
So ein Feiertag ist schon was Feines, vor allem wenn man mal wieder Zeit und Muse für ein schönes Essen hat. Heute mal Wiener Küche, das Rezept stammt aus dem Kronen Zeitung Kochbuch und hat uns am Donnerstag so richtig geschmeckt...
Für drei bis vier Personen:
1 ganzes Huhn
Öl
1 Zwiebel
Paprikapulver
1 EL Mehl
250g Sauerrahm
Für die Nockerl:
250g Mehl
1 Ei
Öl, Salz
250ml Milch
Butter
Hendl gründlich waschen und eventuell ausnehmen. Einen großen Topf Salzwasser für die Nockerl zustellen. Keule, Flügerl und Brust schneiden, gründlich salzen. Zwiebel würfeln und in Öl anbraten. Paprikapulver (je nach Geschmack, ich nehme so um die 2-3 EL) dazugeben und ganz kurz anschwitzen, dann sofort die Hühnerteile dazu (lässt man den Paprika zu lange wird er bitter). Scharf anbraten und mit Suppe (am besten Huhn, Gemüse geht auch gut) aufgießen. So viel Suppe verwenden, dass die Im Auge behalten, eventuell ist es notwendig ein bisserl Suppe nachzugießen. In der Zwischenzeit Backrohr auf etwa 50 Grad vorheizen.
Für die Nockerl Milch und Ei versprudeln und mit Mehl mischen. 3 EL Öl und Salz dazugeben und dann durch ein Nockerlsieb ins sprudelnde Wasser drücken. Immer nur ein paar Nockerl machen, wenn sie an die Oberfläche steigen mit einem Sieb rausfischen und am besten in eine vorgewärmte Schüssel legen.
Wenn das Hendl durch ist die Teile aus der Sauce fischen und im Backrohr warmstellen.
Rahm mit Mehl versprudeln und im Bratenrückstand aufkochen lassen, Nockerl in einer Pfanne mit Butter leicht schwenken und gut salzen und dann gemeinsam mit dem Hendl und der Sauce anrichten. Mahlzeit!
Übrigens: Aus den restlichen Hendl Karkassen kann man mit Suppengrün eine super Hühnersuppe machen. Ich friere sie gerne ein und hab dann wieder 1-2 Liter Grundsuppe für die nächsten Rezepte!
Montag, 2. April 2012
Naan Brot
Namaste! Lange hab ich verschiedene Rezepte für das indische Fladenbrot ausprobiert, dass ist meiner Meinung nach das Allerleckerste!
Für vier Personen:
330g Mehl
100 ml Milch
1 EL Zucker
2 TL Germ
1 TL Backpulver
1 Ei
100 ml Joghurt
Öl oder Butterschmalz oder Ghee
Wer mag noch Knoblauch, je nach Geschmack!
Lauwarme Milch mit Germ vermischen, rund 20 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit Mehl mit Salz und Backpulver mischen. Joghurt und Ei leicht aufschlagen. Zucker, Germ, Joghurt und Ei und etwa zwei EL Öl, Schmalz oder Ghee dazumischen. Alles gut durchkneten und wieder für etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Dann in Fladen formen, Bratpfanne einfetten und Brote einzeln rausbacken. Im warmen Rohr warmhalten. Ich bestreiche sie noch sehr gerne mit etwas Knoblauchbutter. Auch schwarzer Kümmel passt gut auf die fertigen Naan Brote! Die perfekte Beilage für indisches Essen wie Daal oder Curry!
Noch ein Tipp: Wer die doppelte Menge macht kann die Hälfte gut einfrieren und muss bei Bedarf nur mehr die Brote formen und rausbacken und erspart sich die lange Gehzeit des Germs!
Mittwoch, 28. März 2012
Bärlauchnockerl mit Tomatensalat
Endlich ist der Frühling da und mit ihm der Bärlauch! Dieses Rezept macht ein bissl Arbeit, lohnt sich aber!
Für vier Personen:
100g Bärlauch
400g Mehl
4 Eier
2 Zwiebel
50g Butter
Öl
2 Kugeln Mozzarella
Salz und Pfeffer
Am Besten gleich am Anfang: Einen großen Topf mit Wasser und Salz aufstellen. Bärlauch waschen und ganz fein hacken. Mehl, Bärlauch, Eier und 150ml Wasser vermischen und gut im Mixer durchrühren. Das kann ein paar Minuten dauern. Zwiebel schneiden und in Butter und Öl abbraten bis sie braun sind. Mozzarella in Scheiben schneiden. Backofen auf 80 Grad vorheizen. Wenn das Wasser kocht, Teig durch ein Nockerlsieb drücken. Etwa vier Minuten kochen, die Nockerl die oben schwimmenmit einem Abschöpflöffel aus dem Wasser nehmen. In eine Schüssel geben und mit Mozzarella bedecken und ins Rohr stellen. Mit den restlichen Nockerl so weitermachen bis alles in der Schüssel im Rohr ist. Mit Zwiebel bedecken und Salz und Pfeffer würzen.
Mit Tomatensalat servieren und Mahlzeit!
Samstag, 10. März 2012
Champignon-Lauch Quiche
300g Mehl
150g Butter
5 Eier
Salz
1 Zwiebel
2 Stangen Lauch
150g Champignons
250g Sauerrahm
100g geriebener Käse (Emmentaler oder Cheddar)
Aus drei Eiern, kalter Butter und Mehl und einer Prise Salz einen Mürbteig kneten. Etwa eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen. In der Zwischenzeit Lauch waschen und in kleine Ringe schneiden Champignons waschen und blättrig schneiden. Die restlichen zwei Eier mit Sauerrahm, Salz und Pfeffer verquirlen.
Zwiebel und Lauch in etwas Butter anschwitzen, Champignon hinzufügen, kurz dünsten lassen.
Backrohr auf 170 Grad vorheizen. Springform ausfetten, Teig ausrollen und mit etwa zwei Drittel des Teiges die Tortenform auslegen, auch der Rand sollte mit Teig ausgelegt sein! Dann Lauch und Champignons einfüllen, Sauerrahmsauce darauf verteilen, pfeffern und mit geriebenem Käse bestreuen. Rand einklappen und restlichen Teig darauf befestigen. Mit Gabel ein paar Löcher einstechen, schön schaut auch eine Verzierung die man mit einem Keksausstecher leicht eindrückt aus. Rund 40 Minuten im Backrohr lasscn (Stäbchenprobe machen ob Teig unten durch ist!)
Schmeckt am besten mit einem bunten Blattsalat - Mahlzeit!
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