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Sonntag, 13. Januar 2013

Französische Zwiebelsuppe


















An kalten Wintertagen ist eine Suppe so richtig fein. Vor allem wenn sie den ganzen Tag am Ofen köchelt und die ganze Wohnung schon mit Duft erfüllt und richtig Vorfreude macht. Wie bei der französischen Zwiebelsuppe - bon appetit!


Für vier Esser als Hauptspeise oder sechs Vorspeisen:

1 Kg ganz fein nudelig geschnittene Zwiebel
50 g Butter
1 Teelöffel Öl
Salz und Zucker
50g Mehl
1/8 Liter trockener Weißwein
3 Esslöffel Cocnac
1 Scheibe Toast pro Person
250g Schweizer Käse (in Scheiben)


Zwiebel in Öl und Butter auf niedriger Stufe rund 15 Minuten in einer schweren unbeschichteten Pfanne weich werden lassen.
Hitze hochdrehen, einen Teelöffel Salz und einen Viertel Teelöffel Zucker hinzufügen und für weitere 30 Minuten braun werden lassen. Das Mehl unterrühren und weiterrühren für etwa drei Minuten. Von der Flamme ziehen und die kochende Bouillon einrühren, Weinunterrühren und weitere 30 Minuten kochen lassen.Würzen und mit Cognac verfeinern.

Vor dem Servieren Toast mit Olivenöl bepinseln, Käsescheibe drauflegen und bei 180 Grad im Ofen bräunen, wenn Käse geschmolzen ist auf die warme Suppe legen, sofort servieren.

Freitag, 23. November 2012

Pissaladiére (Provenzialischer Zwiebel Sardellen Kuchen)

















Bei diesem grauen Novemberwetter darf man sich ruhig mal einen Hauch Provence ins Wohnzimmer holen. Das Rezept stammt aus dem wunderschönen Kochbuch "Bienvenue in der Landhausküche" und ist für Sardellenliebhaber ein toller Tip!

40g Butter
5 EL Olivenöl
750 g Zwiebel
Thymian oder Rosmarin
Ein Glas Sardellen
1 Glas schwarze, kernlose Oliven

Ein Würfel Germ
250 g Mehl
Salz

Aus einem halben Würfel Germ mit einem Achtel Liter lauwarmen Wasser ein Dampfl bereiten, nach zehn Minuten mit gesiebten Mehl und drei Löffel Öl und Salz verkneten. Etwa eine Stunde rasten lassen.
In der Zwischenzeit die Zwiebel in sehr feine Ringe schneiden, mit einem Löffel Olivenöl und der Butter mit reichlich Tymian oder Rosmarin gut andünsten bis sie ganz weich aber nicht braun sind. Ofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen.
Teig sorgfältig auf einem gefetteten Blech ausrollen und mit etwas Olivenöl bestreichen. Zwiebel großzügig darauf verteilen und Sardellen in einem Karomuster darauf verteilen. Oliven zwischendrin reinsetzen und für zwanzig Minuten backen. Passt ausgezeichnet zu einem schönen Ruccolasalat, wir haben unseren mit süßen Granatapfelkernen und - Dressing serviert, eine tolle Kombination!

Donnerstag, 23. August 2012

Ratatouille




Zugegeben - für mich war bislang Ratatouille Gemüse in der Pfanne. Okay, aber nicht mehr. Durch diesen wunderschönen Artikel auf der Standard Homepage (Ratatouille- das Bootcamp des Gemüsekochs) hat mich dann doch der Ehrgeiz gepackt... Das Ergebnis war überwältigend - Ratatouille ist eben doch mehr als lieblos in die Pfanne geworfenes Gemüse!

Rezept aus Mastering the Art of French Cooking, ergibt etwa vier Portionen als Hauptspeise oder sechs als Beilage. Wir haben unsere Ratatouille mit Salzkartofferl genossen.

2 große Zuchini
2 große Melanzani
etwa einenhalb Kilo Tomaten
2 Zwiebel
1 Paprika
2 Zehen Knoblauch
eine Handvoll Petersilie

Zuerst die Melanzani und Zuchini schälen und waschen, der Länge nach in etwa 2 cm große Stücke schneiden und in etwa einer handvoll Salz wälzen. Eine halbe Stunde ziehen lassen, dann die ausgetretene Flüssigkeit abschütten.
In der Zwischenzeit Tomaten kurz in kochendes Wasser werfen, schälen und in rund ein Zentimeter dicke Streifen schneiden, den austretenden Saft ebenfalls sammeln.

Zuchini und Melanzani in einem EL Butter anbraten und etwa 10 Minuten  braten, mehrmals umdrehen. Zur Seite stellen. In der selben Kasserolle danach die in Ringe geschnittenen Zwiebel und in Streifen geschnittenen Paprika anbraten. Dann gehts los mit der Schichtarbeit: Ein Drittel der Tomaten über Zwiebel und Paprika legen, danach immer abwechselnd Melanzani und Zuchini über die Tomaten schichten, immer wieder mit der gehackten Petersilie bestreuen. Die Kasserolle bedecken und etwa zehn Minuten schmoren lassen. Mahlzeit!



Samstag, 11. August 2012

Coq au Vin

















Jaaa, heute mal ein französischer Klassiker aus Wien ;-)
Hat gut geschmeckt, auch wenn wir statt dem klassischen Hahn auf ein normales Brathendl zurückgegriffen haben - die Suche nach dem Hahn war mir dann doch zu mühsam...

Zutaten:
1 Huhn
2 Zwiebel
150g Speck
200g Champignons
50 ml Cognac
1 Flasche Rotwein (im Originalrezept Burgunder oder Beaujolais - wir haben patriotischerweise einen blauen Portugieser verwendet)
Salz und Pfeffer
Lorbeerblatt
Hühnersuppe oder Fonds
Tomatenpaste
Thymian
1 Knoblauchzehe
100g Butter
50g Mehl

Zuerst den Speck inWürfel schnneiden und das Huhn zerlegen und würzen. Je nach Geschmack Haut abziehen oder dranlassen. Speck kurz in etwas Wasser dünsten und trocknen lassen, danach in einer großen Kasserolle 50 Gramm Butter erhitzen, Speck abbraten. Huhn dazu und rund zehn Minuten anbraten. Dabei die Kasserolle zudecken und einmal die Hendlteile dazwischen umdrehen.
Jetzt wird es knifflig: Cognac dazugießen und kurz vorsichtig flambieren! Dazu die Flüssigkeit entzünnden und die Kasserolle hin und her schwenken. (Ich verwende Latexkochlappen dazu, die entwünden sich nicht so schnell wie Baumwolle). Wenn die Flammen ausgegangen sind, den Wein dazugießen, die Hühnersuppe oder Fond bis alle Hendlteile bedeckt sind, Deckel drauf und für 25 bis 30 Minuten auf mittlerer Hitze schwach köcheln lassen.

In der Zwischenzeit Champignons und Zwiebel anbraten und zur Seite stellen und um die Beilagen kümmern. Wir haben Bandnudeln gemacht, Julia Child empfiehlt Petersielerdäpfel und viele Franzosen essen ihr Coq au Vin klassisch mit Baguette....

Wenn die Hühnerteile durch sind auf einen separaten Teller legen und die Sauce mit den Gewürzen und Tomatenpaste würzen und stark einreduzieren lassen.
Mit einer hellen Einmach (50g Butter anschwitzen und 50g Mehl darin mit dem Schneebesen verrühren) abbínden.
Lorbeerblatt raus, Hendl und Champignon-Zwiebel rein, kurz erhitzen und sofort servieren! Am besten natürlich mit Rotwein - gerne auch ein Österreicher wie etwa ein blauer Zweigelt!
Bon Appetit!

Mittwoch, 8. August 2012

Französische Apfel-Zwetschken Tarte




















Hier eine französische Tarte nach dem  Rezept von Julia Child (Mastering the Art of French Cooking). Der Teig geht super einfach und lässt sich zur Not auch komplett ohne Mixer schnell und einfach herstellen. Belegt werden kann er natürlich mit allen möglichen verschiedenen Früchten. Ich habe mich für die ersten (sehr sauren) Äpfelchen aus dem Garten meiner Eltern entschieden und sie mit ein paar Pflaumen ergänzt. Gegessen haben wir sie im Garten mit einem Klecks Vanilleeis... mmmmhhh.

200 Gramm Mehl
5 EL Zucker
1 TL Backpulver
100 Gramm kühle weiße Butter
1 Ei
1 Vanilleschote
Backpapier

Mehl, Butter, Zucker und Backbulver rasch miteinander verkneten bis er bröselig ist. Dann das Ei mit etwas Wasser verquirlen und gemeinsam mit der Vanille einmengen. Ausrollen und in eine eingefettete Tortenform geben. Im Kühlschrank oder Keller ein paar Stunden kühl stellen.
In der Zwischenzeit das Obst vorbereiten - waschen und je nach Wunsch schälen und dünsten.

Ofen auf 190 Grad vorheizen. Teig mit Backpapier belegen und darauf Hülsenfrüchte oder Reis legen. Rund 5-6 Minuten blind backen, Backpapier und Reis entfernen und mit Zucker bestreuen, darauf die Früchte anordnen und noch weitere 5-6 Minuten fertig backen. Am besten warm servieren!



Montag, 14. Mai 2012

Vichyssoise


Klar, eigentlich Wiener Kuchlgschichtn aber was ist für einen Wiener Altbau typischer als ein Wasserschaden? Und was hilft dann am besten um erhitzte Gemüter wieder zu kühlen? Richtig - ein kaltes Süppchen. Wer es lieber Urwienerisch hat, kann ja gerne kalte Kartoffel- Lauch Suppe dazu sagen ;-)






Zutaten (für vier Personen als Vorspeise oder zwei besonders hungrige Esser)

4 Kartoffeln
1 Stange Lauch
1 Liter Gemüse- oder Hühnersuppe
1/8 Liter Schlag
Salz und weisser Pfeffer

Lauch gründlich abwaschen und in Ringe schneiden. Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Suppe zum Kochen bringen und Lauch und Kartoffeln darin weich köcheln lassen. Mit dem Pürierstab grob pürieren oder durch ein Sieb pressen. Mit Schlag abschmecken und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann ab in den Kühlschrank damit und am besten mit frischem Baguette servieren! Achtung: Ruhig etwas mehr Salz verwenden, in kalten Gerichten kommt es nämlich nicht so stark raus wie in warmen.