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Dienstag, 29. Oktober 2013

Kürbis Suppe mit Kokos und Ingwer


















Ein feines, herbstliches Supperl das vor allem schnell gemacht! Mahlzeit!

Für vier Personen:
400g Kürbisfruchtfleisch
1 Dose Kokosnussmilch
Eine Ingwerzehe
Ein dreiviertel Liter Gemüsebouillon

Zwiebel würfeln und in einem großen Topf anrösten, Kürbis hinzufügen und weich dünsten. Mit Suppe aufgießen und weich kochen lassen.  In der Zwischenzeit Ingwer fein hacken, Suppe pürieren und mit Kokosmilch und Ingwer, Salz und Pfeffer abschmecken. Ist eine tolle Alternative zu den üppigen Suppen mit Schlag und Kürbiskernöl...

Freitag, 23. November 2012

Gefülltes Gansl auf Altwiener Art

















Martini ist zwar schon vorbei aber einmal im Jahr muss es halt doch ein Gansl sein. Dieses Jahr haben wir uns selbst an den Vogel gewagt - mit Erfolg. Passend zu den Wiener Kuchlgschichtn ein Wiener Rezept, reicht am besten für vier Leute, bei uns waren es sechs nicht so große Esser und es ist sich auch noch knapp ausgegangen!

1 bratfertiges Gansl mit rund 3,5 Kilo
4 alte Semmerl (oder Knödelbrot)
2 Zwiebel
Petersilie
Butter
250 ml Milch
3 Eier
Salz und Pfeffer
Wacholder oder Beifuss (wir nehmen Wacholder)
250ml Weißwein
250 ml Hühnersuppe

Backrohr auf höchster Stufe vorheizen (Grill, nicht Heissluft), Maroni einschneiden und etwa zehn Minuten fertig machen. In der Zwischenzeit die Gans vom inneren Fett befreien, waschen, salzen und pfeffern und außen gut mit Wacholder einreiben. Wenn die Maroni aus dem Ofen sind, auf 220 Grad vorheizen bzw. Maronitemperatur darauf absenken...
Für die Füllung Zwiebel würfelig schneiden und gemeinsam mit Petersilie in gut drei Esslöffel Butter anschwitzen. Milch (lauwarm, soll nicht kalt sein) und Zwiebelpetersilie mit den Eiern und den Semmelwürfeln vermischen. Maroni halbieren und einarbeiten, etwas Salz und nach Geschmack Muskatnuss hinzufügen. Gansl damit füllen und gut zunähen. (Ich habe eine große normale Nadel genommen und das Garn, dass mein Mann noch vom Bundesheer über hatte, also ein festes Nähgarn)
Ab in einen Bräter und tiefes Blech und mit Weißwein angießen, bei 220 Grad für 10 Minuten im Rohr lassen, dann die Temperatur auf 160 Grad reduzieren und etwa zwei Stunden im Ofen lassen. Regelmässig übergießen mit Weißwein. Nach den zwei Stunden die Temperatur auf 180 Grad erhöhen und mit Hühnersuppe übergießen. Vor dem Servieren Faden entfernen und die Sauce abbinden. Es bleibt viel Fett dabei über - abschöpfen und ab in ein Glas - ist super zum Fleisch abbraten oder als Geschmacksträger für Saucen und schade zum Wegschmeissen!
Wir haben uns Rotkraut dazugemacht, auch Preiselbeere darf nicht fehlen und natürlich eine gesellige Runde - Mahlzeit!

Mittwoch, 7. November 2012

Kürbis-Zwiebel Tarte

















Es sieht ja fast so aus, als würden wir uns nur mehr von Kürbis ernähren und ich muss sagen - es stimmt fast! Wir genießen die Saison in vollen Zügen und hatten schon Hokaido, Butternuss und Spaghetti Kürbis auf der Speisekarte und noch scheint kein Ende in Sicht zu sein...
Hier ein (wieder leicht abgeändertes) Rezept aus dem "Deli", das Magazin ist ein Ableger von "Essen&Trinken" und ich bin schwer begeistert davon - absolut zu empfehlen!

Für 12 Stück:

150 ml Öl
350 g Zwiebel
Zucker
Rund 15 Salbeiblätter
500 g Kürbis
150 g Schafs- oder Ziegenfrischköse
250 g Sauuerrahm
250 g Topfen
2 Eier
400 g Mehl
2 TL Backpulver oder Weinsteinbackpulver

Zwiebel in feine Streifen schneiden, in Öl anschwitzen, mit etwas Zucker würzen und in Streifen geschnittene Salbeiblätter hinzufügen. 10 Minuten dünsten.
Kürbis in feine Blättchen schneiden.
Topfen, Eier und 100 ml Öl (ich habe Sonnenblumenöl genommen) verrühren. Mehl, Backpulver und Salz unterrühren und zu einem glatten Teig verkneten. Sauerrahm und Schafsfrischkäse verrühren.
Blech einfetten und Teig darauf ausrollen. Gleichmässig mit der Sauerrahmmischung bestreichen. Zwiebel und Kürbis drauf verteilen, pfeffern und bei 180 Grad etwa 30 Minuten backen. Mit einem schönen Salat servieren - Mahlzeit. Kleiner Tip: Ich hab die Tarte schon Mittags vorbereitet und im Kühlschrank kalt gestellt bis ich sie am Abend dann gebacken habe, das klappt auch gut!

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Kürbisnockerl mit Salbeisauce und Schweinsschnitzel















Eigentlich war dieses Rezept aus dem GU Kochbuch "Vegetarian Basics" ja als vegetarische Hauptspeise gedacht. Weil sich aber zu den fertigen Kürbisnockerl noch Mitesser angekündigt haben, abe ich es mit Schweinsschnitzel ergänzt und ich muss sagen: Eine tolle Kombination!

Für vier als Hauptspeise (oder 2 Veggies, die nur die Nockerl essen wollen)

1 Stück Kürbis, etwa 1 Kilogramm (ich hab Butternusskürbis verwendet)
2 Eigelbe
300 g Mehl
Salz und Pfeffer und Muskatnuss
4 Salbeistängel
2 Knoblauzehen
Butter
1/8 Liter Weißwein oder Gemüsebrühe
150 g Schlag
4 EL Parmesan

Für Fleischesser noch vier Stück Schweinefleisch dazu!

Zuerst den Backofen auf 180 Grad einschalten. Kürbis in große Stücke teilen und entkernen. Auf ein Backblech legen und etwa eine Stunde lang backen bis das Fleisch weich ist. Auskühlen lassen und sehr fein zerkleinern, mit Eigelb und Mehl verühren und würzen. Wasser aufsetzten und salzen.
Aus dem Teig Nockerl formen (meine waren etwa Griesnockerl- groß - gehen noch etwas auf beim Kochen) und ins Wasser legen. Schwimmen die Nockerl oben, noch ein wenig lassen und dann rausnehmen und im Rohr bei etwa 50 Grad warmhalten. (Am Besten einfach mal eines kosten, ob sie schön durch sind!)



Salbei waschen und trocknen und fein hacken, Knoblauch dazu hacken. In Butter anschwitzen und mit Wein oder Suppe und Sahne aufgiessen, kurz einkochen lassen, Parmesan unterreiben und voila - die Veggies sind damit schon fertig!

Wer das Fleisch machen will vier schöne Stück Schweinsschnitzel anbraten und würzen, kurz mit dem Kürbis warmstellen und den Bratenrückstand mit der Salbeisauce verrühren und schnell mit Nockerl und Fleisch servieren!

Mahlzeit, ist etwas aufwändig aber einmal im Herbst gehts schon!



Mittwoch, 3. Oktober 2012

Kürbis mal anders

















Es herbstelt gewaltig und doch ist es noch tagsüber so fein warm. Grund genug mit einem spätsommerlichen Gericht in die Kürbissaison zu starten!

Hokaido mit Avocado und Spinat-Sobanudeln

Zutaten für vier Personen:

1 Bio Hokaido
4 essreife Avocados
1 Becher Cottagecheese
300 g Sobanudeln (gibts in Wien etwa in den Asiashops am Naschmarkt)
5 Spinatzwutschgerl
Sojasauce
Öl, Salz und Pfeffer

Kürbis gut waschen und halbieren, mit Öl bepinseln, salzen und pfeffern und bei 150 Grad rund 40 Minuten im Rohr weich werden lassen. In der Zwischenzeit Avocado schneiden und mit Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren (besonders gut schmeckt es mit Fleur de Sel). Sobanudeln in sprudelndem Wasser etwa vier Minuten kochen, mit Spinatzwutschgerl (aufgetaut) und Sojasauce abschmecken. Gemeinsam mit Cottagcheese servieren. Ergibt eine total schöne Kombination vom süßlichen Hokaido (der in Bioqualität auch mit der Haut gegessen werde kann, Säure von den Nudeln mit Sojasauce und Kühle von der Avocado mit Cottagecheese. Uns hat es sehr gut geschmeckt, das Rezept stammt übrigens leicht abgewandelt (Spinat statt Brunnenkresse) aus der aktuellen Shape!